CBD-Öl: Natürliche Haut- und Körperpflege aus der Hanfpflanze

Trockene Haut im Winter, Akne, ein stumpfer Teint und kleine Fältchen: Wer dem auf natürliche Art und Weise entgegen wirken und Körper und Seele verwöhnen möchte, für den ist CBD-Öl (Cannabidiol) die ideale Alternative zu chemischen Produkten aus der Kosmetik. Im Gegensatz dazu enthält CBD-Öl keine Parabene, Sulfate, Parfum oder Alkohol, ist absolut vegan und nicht hautreizend. Des Weiteren kann CBD-Öl gleich für mehrere Hauttypen und Mischtypen die optimale, natürliche Hautpflege darstellen – nicht nur in der kalten Jahreszeit.

Sensible Haut: CBD-Öl ist nicht nur frei von Zusatzstoffen, sondern auch besonders ergiebig und reichhaltig, spendet Feuchtigkeit und beruhigt die Haut. Für so manchen Grund genug, es mittlerweile sogar zur Pflege von Baby-Haut einzusetzen. Auch für Allergiker kann CBD-Öl eine Alternative zu herkömmlicher Hautpflege sein.

Reife Haut: CBD soll vor allem die Lipidproduktion fördern zum Erhalt einer rosigen, jugendlichen Haut. Das geht zum Beispiel aus Erhebungen der Federation of American Societies for Experimental Biology hervor. Daher gilt CBD-Öl  als natürliches Anti-Aging-Produkt – ausreichend Feuchtigkeitsspende natürlich inklusive.

Junge Haut: CBD-Kombinationen mit Teebaumöl wirken antibakteriell, was wiederum gut gegen Akne und Mitesser ist. Auch präventiv und bei Dermatitis soll CBD-Öl entgegenwirken können.

Trockene Haut: Trockene, spröde Haut im Gesicht, aber zum Beispiel auch an den Ellenbogen, kann dank der reichhaltigen Feuchtigkeitsspende des CBD-Öls wieder geschmeidiger werden – eine tägliche Anwendung vorausgesetzt.  Tipp: Nach dem Duschen wenn die Poren geöffnet sind eine Kombination aus CBD-Öl und Cocos-Öl auftragen.

CBD lässt sich nicht nur für die natürliche Gesichtspflege einsetzen. Cannabidiol als natürliche Körperpflege gibt es nicht nur in Form von Öl. Auch Shampoos, Cremes, Handcremes, Salben, Duschgels, Lippenbalsam, Seifen, Bodylotions oder Kapseln als Nahrungsergänzungsmittel sind bereits auf dem Markt.

Mischt man CBD-Öl mit ätherischen Ölen dient es auch als ideales Massage-Öl. Bergamotte wirkt belebend, Lavendel beruhigend und entspannend.

CBD-Öl ist vielseitig einsetzbar und damit ein echtes Allround-Talent in Sachen natürliche Hautpflege.

Cannabinoidforscher Dr. Ethan Russo: Unterscheiden sich Cannabissorten?

Wie die pharmakologischen Unterschiede verschiedener Cannabissorten entstehen. Cannabiskonsumenten haben immer darauf hingewiesen, dass verschiedene Arten (Sorten, chemische Varietäten, Kulturvarietäten) unterschiedliche Wirkungen verursachen, sowohl hinsichtlich ihrer Psychoaktivität als auch ihrer therapeutischen Eigenschaften. Sorten werden oft als Sativa, Indica oder als Hybrid bezeichnet.

Diese Bezeichnungen sind allerdings auf den medizinischen Focus bezogen recht irreführend. Im Gegensatz dazu hat sich die wissenschaftliche Gemeinschaft weitgehend auf  Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC) als die wichtigste oder einzig wichtige Variable konzentriert.

Es ist klar, dass sich das selektive Züchten von Cannabis für den medizinischen Markt und den Freizeitkonsum auf THC-reiche Cannabissorten konzentriert hat, unter Ausschluss anderer Cannabinoide. Einige Forscher haben die Wichtigkeit zusätzlicher Bestandteile, insbesondere der Terpene, die aromatischen Bestandteile von Cannabis, die wie die Cannabinoide in den Trichom-Drüsen produziert werden, als wichtige Modulatoren der Cannabiswirkungen betont (McPartland & Russo, 2001, Russo 2011).

Was sind die anderen Cannabinoide in Cannabis?

Das häufigste Phytocannabinoid neben THC ist Cannabidiol (CBD). Es war früher beispielsweise weit in den Cannabis-Sorten aus Afghanistan und Marokko verbreitet, ist jedoch weitgehend aus Cannabis für den Freizeitkonsum verschwunden.  CBD findet sich auch in Faserhanf, im Allgemeinen jedoch in einer geringeren Konzentration. CBD genießt derzeit eine zunehmende Aufmerksamkeit durch seine verschiedenen medizinischen Eigenschaften wie schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkungen ohne Rausch oder Sedierung. Es reduziert auch die Nebenwirkungen des THC, wenn CBD zusammen mit THC verabreicht wird. Insbesondere hat  CBD eine reguliernde Wirkung auf  Angstzustände und eine erhöhte Herzfrequenz. Zusammen eingenommen können die beiden Komponenten bei vielen Anwendungen synergetisch wirken.

Ein anderer  Cannabisbestandteil von medizinschen Interesse ist das  Tetrahydrocannabivarin (THCV), das traditionell in geringen Mengen in Cannabissorten aus Südafrika vorkommt. Es wird gegenwärtig für die Behandlung des metabolischen Syndroms, das häufig der Entwicklung des Typ-II-Diabetes vorausgeht, untersucht.

Andere Phytocannabinoide, die zur Zeit untersucht werden, umfassen Cannabigerol (CBG) für Prostatakrebs, Cannabidivarin (CBDV) für Epilepsie.

Wie verhält es sich mit den Terpenen?

Es gibt starke Hinweise, dass diese in geringen Konzentrationen vorkommenden Bestandteile in Ganzpflanzen-Extrakten von Cannabis zu den Wirkungen der Phytocannabinoide beitragen, indem sie ihren eigenen therapeutischen Nutzen entfalten oder die Nebenwirkungen des THC abschwächen. Hier sind vor allem Limonen mit bekannten antidepressiven Wirkungen, Pinen, das die durch THC verursachten Einschränkungen des Kurzzeitgedächtnisses abschwächt, Myrcen, welches sediert, sowie Beta-Caryophyllen, das den nicht psychoaktiven CB2-Rezeptor aktiviert und entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkungen verursacht, zu nennen. Weitere Forschung wird die relative Bedeutung dieser Substanzen in verschiedenen Cannabiszubereitungen untersuchen.

Weitere Literatur:

Fischedick, J. T., Hazekamp, A., Erkelens, T., Choi, Y. H. & Verpoorte, R. (2010). Metabolic fingerprinting of Cannabis sativa L., cannabinoids and terpenoids for chemotaxonomic and drug standardization purposes. Phytochemistry, 71, 2058-73.

Izzo, A. A., Borrelli, F., Capasso, R., Di Marzo, V. & Mechoulam, R. (2009). Non-psychotropic plant cannabinoids: new therapeutic opportunities from an ancient herb. Trends Pharmacol Sci, 30, 515-27.

Russo, E. B. (2007). History of cannabis and its preparations in saga, science and sobriquet. Chemistry & Biodiversity, 4, 2624-2648.

Über den Autor:

Dr. Ethan Russo ist Neurologe, lebt und arbeitet in den USA und ist Mitglied des Vorstandes der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Cannabinoidmedikamente (IACM). Er ist ein ehemaliger Vorstandsvorsitzender der IACM und ehemaliger Präsident der ICRS (International Cannabinoid Research Society).

Könnte CBD Helfen PTBS Zu Behandeln?

Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine das Leben lähmende Krankheit, die ansonsten gesunde Menschen in einen Zustand versetzten kann, in dem sie nicht mehr in der Lage sind zu funktionieren und ein normales Leben zu führen. Es ist eine „unsichtbare“ Krankheit, die den Geist betrifft und Stress, Angstzustände, Depression und Angst verursacht. Sie wird dadurch ausgelöst, dass man einer sehr traumatischen oder belastenden Situation ausgesetzt wird – bis zu dem Punkt, an dem es geistige Narben hinterlässt und am häuftigsten sind Soldaten und Rettungskräfte davon betroffen. Da es sich um eine komplizierte Erkrankung handelt, gibt es keine schnelle Lösung und oft ist eine Mischung aus Therapie und Behandlungen erforderlich. Seit kurzem wenden sich einige CBD Öl als Ergänzung zur Therapie zu, da Studien darauf hinweisen, dass es dabei helfen könnte Angst und Angstzustände zu lindern. Wir dachten, dass es eine gute Idee ist, einmal einen genaueren Blick darauf zu werfen, was da vor sich geht

CBD: HILFT ES ANGSTZUSTÄNDE ZU LINDERN?

Es ist wichtig zu verstehen, dass auch wenn die Studien über CBD Öle vielversprechend aussehen, sie immer noch in einem sehr frühen Stadium sind. Es gibt nicht genügend Beweise, um schlüssige Erkenntnisse daraus zu ziehen, aber was bisher getan wurde, ist sehr vielversprechend.

Die meisten Untersuchungen von PTBS, die sich auf CBD beziehen, konzentrieren sich auf Angstzustände. Indem die Angst reduziert wird, wird der Krankheit eine Menge Stress und Angst genommen, so dass sie einfacher zu behandeln ist. Eine besondere Studie, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurde, führte eine Meta-Analyse aller aktuellen Forschungen zu CBD und wie es sich auf Ängste auswirkt durch – einschließlich am Menschen durchgeführter Studien. Es stellte sich raus, dass zwar noch mehr Beweise erforderlich sind, es aber doch starke Hinweise darauf gibt, dass CBD helfen könnte mehrere Angststörungen wirksam zu behandeln – auch PTBS.

META-ANALYSE

GEFAHREN VERRINGERN

Eine erhöhte Gefahrenwahrnehmung ist oft ein Symptom von PTBS, wobei die Betroffenen alltägliche Situationen und Objekte oft als bedrohlich wahrnehmen. Wissenschaftler haben untersucht, ob CBD sich auf solche Reaktionen auf Bedrohungen auswirkt, um andere Wege zur Behandlung von PTBS zu erkunden. Es wurde festgestellt, dass CBD die Neurotransmission von 5HT1A innerhalb des Gehirns begünstigt, was die anhaltenden Angstzustände lindern könnte, die von solchen Ereignissen ausgelöst werden.

DIE STUDIE

EIN BLICK AUF DIE STATISTIKEN

Da CBD leicht verfügbar ist, hat auch die Wissenschaft Interesse an denjenigen, die es zu sich nehmen. In diesem Fall analysierten die Forscher 80 psychiatrische Einschätzungen von Patienten, die medizinisches Cannabis nutzen, um ihre PTBS zu behandeln – also waren sowohl THC, als auch CBD beteiligt. Jeder Teilnehmer unterzog sich vor und nach dem Konsum von Cannabis einem Test zur klinischen Ermittlung ihrer Werte auf der PTBS Skala, eine Skala, die verwendet wird, um den Ausprägungsgrad einer Erkrankung zu bewerten. Es wurde berichtet, das Teilnehmer, die Cannabis konsumierten, im Vergleich zu denen, die es nicht nutzten, 75% niedrigere Werte aufwiesen. Das weißt darauf hin, das sowohl CBD, als auch THC eine wichtige Rollen bei der Behandlung von PTBS spielen.

DIE STUDIE

Wie Du also sehen kannst, gab es bisher noch keine sehr umfangreichen klinischen Studien, aber die Wissenschaft legt langsam aber sicher den Grundstein, der dafür erforderlich ist. CBD gilt derzeit nicht als Behandlung für PTSD, aber mit mehr Zeit und Nachforschungen, wird die genaue Rolle, die CBD spielt, hoffentlich bald aufgedeckt.

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